ONLINE-FACHGESPRÄCH mit Boris von Heesen
Freitag, den 30.10.2026
von 09.30 bis 12.30 Uhr
Gewalt, Unfälle, Sucht, Diskriminierung, Hate Speech und Extremismus – Männer dominieren die Statistiken der Destruktivität: Sie verursachen doppelt so viele Verkehrsunfälle, begehen mit Abstand die meisten Straftaten und belegen deshalb auch 94 Prozent der Plätze in deutschen Gefängnissen. 75 Prozent der Alkoholtoten jedes Jahr sind männlich und mehr als 80 Prozent der häuslichen Gewalt geht von Männern aus. Diese Zahlen stehen nicht nur für Schmerz und Trauer (auf allen Seiten) – sie verursachen auch immense Kosten.
Diese Männer sind Väter von Söhnen und waren selbst einmal Jungen, die auch wiederum von Ihren Vätern und allen Rollenmodellen gelernt haben.
Im Gespräch erklärt Boris von Heesen, wie hoch der Preis ist, den wir alle für diese Phänomene gelebter tradierter Männlichkeitsbilder bezahlen und stellt sich der Frage wie Prävention in der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit Jungen dabei unterstützen ihre Potentiale frei von patriarchalisch geprägten Klischees und festgefahrenen Rollenmustern entwickeln können.
AKTUELL!
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Online-Fachimpuls mit Dr.Reinhard Winter und dem Team der Fachstelle Jungenarbeit Rheinland-Pfalz e.V.
Fachtagung
Fitness, Porno, Männlichkeit - Jungen und ihre Gesundheit
21.06.2023 im JuBüZ in Koblenz-Karthause -- Jetzt anmelden
Dr.Reinhard Winter
zur Fachtagung "Fitness, Porno, Männlichkeit - Jungen und ihre Gesundheit" am 21.Juni 2023 in Koblenz
Feedback zur Fachtagung 21.Juni 23
von Lucia Milad, pädagogische Fachkraft in der Jugendhilfe
Feedback zur Fachtagung am 21.Juni 23,
Dirk Busch und Zhelyazko Zhelev, Inhaber eines Jugendhilfeträgers
Trailer zur Fachtagung "Ohne Limit"
Kurze Interviews mit den Referent:innen und Eindrücke der Fachtagung am 14.Juli 2022 im JuBüz Koblenz-Karthause.
Pressemitteilung: Ohne Limit! Sucht und Jungen am 14. Juli 2022 von 9:30 bis 16:30 Uhr im JuBüZ in Koblenz
Fachtagung zum Thema Suchtprävention und Jungen(-arbeit) fand enormen Anklang
Ohne Limit ?! lautete der Titel dieser Veranstaltung für Fachkräfte, doch schon innerhalb von wenigen Tagen war das Limit der Anmeldezahlen mit 80 Personen erreicht.
„Wir sind gewohnt, dass unsere Fachtagungen sehr gut besucht sind, doch das Interesse am Thema war in mehrfacher Hinsicht, auch nach der Pandemie besonders groß!“ erklären Erwin Germscheid und Reiner Wanielik von der Fachstelle Jungenarbeit in Rheinland-Pfalz. Die Fachstelle, die vom Mainzer Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration gefördert wird, hatte Fachkräfte aus Jugendarbeit, Schule, Beratungsstellen, beruflicher Orientierung und Jugendhilfe eingeladen.
Profitieren konnten alle von den Expert*innen, die mit ihren Vorträgen wichtige Anregungen und Gedankenanstöße lieferten. Im vollen Saal des JuBüz auf der Koblenzer-Karthause war Dr.Angela Wenzel die Erste, die als Chefärztin der Dietrich-Bonhoefer-Klinik, einer spezialisierten Suchteinrichtung in Niedersachsen , über die Auswirkung von Cannabis im Jugendalter referierte. Sie machte sehr deutlich, wie riskant „kiffen“ im Jugendalter ist, „wenn das Gehirn und der Körper in wichtigen „Umbauprozessen“ steckt und verwies auch nochmal auf die heutzutage wesentlich höheren schädlichen Bestandteile in den Suchtstoffen. Matthias Trost, der Leiter der Jugend- und Suchtberatungsstelle in Ingelheim, zeigte Präventionsansätze auf und Dr.Kai Müller von der Ambulanz für Spielsucht am Uniklinik Mainz berichtete, digital zugeschaltet, über Praxiserfahrungen und Therapieansätze und tauschte sich mit den Fachkräften über Präventionsmöglichketen aus.
Über Ansätze von Prävention und Möglichkeiten und Grenzen der Strafverfolgung einerseits, aber auch aktuelle Zahlen und Daten referierte Jörg Schmitt-Kilian am Nachmittag. Als pensionierter Drogenfahnder, erfahrener Präventionsexperte und viel gefragter Experte konnte er auch am Nachmittag die Teilnehmenden begeistern.
Die zufriedenen Fachkräfte konnten zahlreiche Gedankenanstöße und neue Impulse mitnehmen und haben bereits Wünsche für das nächste Jahr geäußert, wenn die Fachstelle Jungenarbeit wieder zu einer Fachtagung einladen wird..